FDP kritisiert Landesregierung
Droese: Baubehörde gehört zur Stadt
Der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion der FDP kritisiert die geplante Änderung hinsichtlich der Baugenehmigungsbehörden. "Die Mittelzentren Naumburg, Zeitz und Weißenfels sollen ihre Baugenehmigungsbehörden verlieren und die Aufgaben dem Kreis übergeben. Damit geht wieder ein Stück Bürgernähe verloren", teilte Droese mit. Unterstützung erhält er auch vom Landtagsabgeordneten Veit Wolpert: "Dies bedeutet längere Wege für die Bürger. Naumburger und Zeitzer müssten dann zukünftig nach Weißenfels, da das zuständige Dezernat des Kreises dort angesiedelt ist. Einfacher wird es nicht, da nach wie vor das Einvernehmen der jeweiligen Gemeinde, z.B. der Stadt Naumburg eingeholt werden muss. Nach wie vor werden also Mitarbeiter der Stadt involviert sein, ohne jedoch den unmittelbaren Einfluss ausüben zu können wie bisher."
Dies sei ein erneuter Beweis, dass die Funktionalreform der Landesregierung wenig durchdacht sei, erklärte Wolpert.
Liberale für Kali-Bergbau
Vergabe mit Abbau-Pflicht
Die wirtschaftliche Nutzung der Kali-Bergwerke ist in den Augen der FDP-Fraktion des Kreistages von großer Wichtigkeit. Für die Sitzung am 11.Februar habe man deshalb einen Antrag eingebracht, der zur Unterstützung der Nutzung der Kali-Lagerstätten im Raum Roßleben / Bad Bibra und Querfurt aufruft. "Der ehemalige Schacht Roßleben kann mit vertretbarem Aufwand zur Gewinnung und Produktion von Rohsalz genutzt werden. In der Perspektive kann im Raum Reinsdorf ein neuer Schacht geteuft werden", erklärt Martin Bertling, der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag. Bis zu einer Milliarde Euro könnten laut Bertling investiert werden, 400 bis 500 Arbeitsplätze entstehen. Noch bis 31. Januar können sich Unternehmen bewerben. Allerdings sei wichtig, dass eine Vergabe an Auflagen geknüpft ist. "Wer den Zuschlag erhält, muss verpflichtet werden, auch abzubauen", erklärt Bertling. Begrüßenswert wäre natürlich eine Beteiligung des Burgenlandkreises an möglichen späteren Steuereinnahmen.
Quelle : Naumburger Tageblatt
Freie Demokraten läuten Wahljahr ein
Dreikönigstreffen in Weißenfels - Jörg Riemer Bürgermeisterkandidat mit Unterstützung der SPD
2008 ist ein Wahljahr. Wer es noch nicht wusste, dem dürfte es spätestens gestern Vormittag im Weißenfelser Kulturhaus klar geworden sein. Der FDP-Ortsverband hatte zum traditionellen Treffen am Dreikönigstag eingeladen - und das erste Abtasten nach der politischen Betriebsruhe zum Jahreswechsel wurde zum Aufgalopp für die Bürgermeisterwahlen in Weißenfels am 27. April. Da hielt sich von den offiziellen Rednern nur der stellvertretende Landrat Gundram Mock aus dem Geplänkel heruas, wünschte Erfolg beim weiteren Zusammenwachsen der beiden Altkreise und lobte die fünf liberalen Kreistagsabgeordneten als verlässliche Partner.
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"Weißenfels ist ein Patient, der nicht lebensbedrohlich krank ist aber auch nicht vor Gesundheit strotzt."
Jörg Riemer
Bürgermeisterkandidat
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Dass alsdann Oberbürgermeister Manfred Rauner (CDU), der im April zur Wahl antritt, Lichtblicke der Stadtentwicklung wie die Fertigstellung des Fürstenhauses oder den geplanten Defizitabbau im Haushalt in den Vordergrund rückte, überraschte nicht wirklich. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass Jörg Riemer beim Dreikönigstreffen ein Podium für seinen Wahlkampfauftakt erhielt. Der 29-jährige Gymnasiallehrer geht als Einzelkandidat mit Unterstützung der städtischen Liberalen und Sozialdemokraten ins Rennen.
"Weißenfels ist ein Patient, der nicht lebensbedrohlich krank ist aber auch nicht vor Gesundheit strotzt", so Riemers Einschätzung. Ziel einer "wohldurchdachten und wirkungsvollen Therapie" müsse es sein, "Weißenfels als attraktiven Wohnstandort, Wirtschaftszentrum mit vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten, reichem Kulturangebot und einem angenehmen sozialen Klima" zu entwickeln.
Überraschend kam da zum Schluss des offiziellen Teils eher das ehrliche Bekenntnis der SPD-Ortsvorsitzenden Sabine Kaspereit. Die selbst aufgeworfene Frage, warum die SPD keinen eigenen OB-Kandidaten ins Rennen schickt, beantwortete sie ohne Umschweife: " Wir haben keinen Kandidaten, der eine echte Chance hätte." Um den Wechsel in Weißenfels zu schaffen, sei man deshalb ein Zweckbündnis mit den Liberalen eingegangen.
Quelle: Naumburger Tageblatt
Härtefall - Anträge möglich
Ausschuss: Schülerbeförderung in Klassen Elf und Zwölf
Das am heißesten diskutierte Thema des Schul- Kultur- und Sportausschusses des Kreistages am Donnerstag war die Schülerbeförderung. Speziell für Schüler der elften und zwölften Klassen. Hintergrund: Etwaige Zuschüsse zu deren Beförderung überlässt das Land den Kreisen. Nach mehrfachen Änderungsanträgen verschiedener Parteien kam der Ausschuss nun zu einer einstimmig beschlossenen Satzungs-Empfehlung für den Kreistag.
Demnach können - soweit volljährig - Schüler der elften und zwölften Klassen sowie der berufsbildenden Schulen einen Härtefall-Antrag stellen, wenn ihre wirtschaftlichen Verhältnisse oder die der Erziehungsberechtigten dies nötig machen. Der Ausschuss beauftragte deshalb die Kreisverwaltung, eine Richtlinie zu erstellen, die diese finanzielle Bedürftigkeit in konkreten Zahlen ausdrückt.
Auf Antrag von Uwe Droese (FDP) wurde der Satzungsvorschlag außerdem in dem Sinn erweitert, dass dieser Härtefallantrag nicht nur bei Besuchen in die nächstgelegene Schule (wie vorgesehen), sondern auch beim Gang auf eine anerkannte Schule mit besonderem Profil in Sachsen - Anhalt gilt. Dadurch, so Droese, könnte auch für finanziell schlechter gestellte Schüler die beste Bildung ermöglicht werden.
Quelle : Naumburger Tageblatt
Elle führt Zeitzer FDP
Vorstand verändert Gesicht - Neuer Vorsitzender ist Unternehmensgeschäftsführer
Der Ortsverband Zeitz der FDP hat einen neuen Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender ist Jens Elle. Der 42-jährige Unternehmer - er ist unter anderem Geschäftsführer der Zeitzer Container- und Transport GmbH und der Zeitzer Abbruch GmbH - übernimmt das Amt von Enrico Pietzsch, der etwas mehr als ein Jahr in dieser Funktion tätig war. Elle ist zudem stellvertretender Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes im Burgendlandkreis und vertritt dort die Interessen der Zeitzer Freien Liberalen.
Zweiter Vorsitzender der Zeitzer FDP ist Wolf- Henry Dreblow, der ebenfalls neu in dieses Amt gewählt wurde. Als Schatzmeister wurde Daniel Klotz bestätigt. Helmut Sommer, bisher Stellvertreter des Vorsitzenden, und Gunter Böhme komplettieren als Beisitzer die Führungsriege der Zeitzer FDP.
Mit dem neuen Vorstand formiere sich die FDP in Zeitz und stelle sich den Herausforderungen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Die FDP strebt die Gründung einer Programmkommission an, die die Richtung künftiger liberaler Politik in Zeitz und darüber hinaus in der Region gestalten soll. Wolf-Henry Dreblow: "Wir möchten, dass sich möglichst viele Bürger an dieser Arbeit beteiligen. Dafür sind wir offen." Die Zeitzer FDP will während ihrer nächsten Mitgliederversammlung am 06. Dezember entscheiden, wen sie als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Zeitz aufstellt.
Quelle : Mitteldeutsche Zeitung
60. Jahre Mitgliedschaft
Paul Clauder - Ein Leben lang liberal
Ein seltenes Jubiläum feiert der FDP Ortsverband in Naumburg. Paul Clauder ist nicht nur mittlerweile das älteste Mitglied an Jahren, sondern kann auch auf 60. Jahre Mitgliedschaft bei den Liberalen zurück blicken.
Aus diesem Anlass wird ihm beim Treffen des FDP Ortsverbandes die Theodor Heuss Medaille in Gold sowie eine Urkunde überreicht, die von dem Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle, der Landesvorsitzenden Cornelia Pieper und dem Kreisvorsitzenden Uwe Droese unterschrieben wurde.
Liberale eröffnen Landesbüro
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FDP will im Kreis für Bürger besser erreichbar sein
Die Liberalen Sachsen - Anhalts wollen ihre Präsenz im Landessüden verstärken. Dazu eröffnete die FDP-Landtagsfraktion in Naumburg im Gebäude Spechsart 44 ein Büro, das an das Büro des FDP - Kreisvorsitzenden Uwe Droese gekoppelt ist. Am Montagabend konnte Droese, der als Kreisrat dem Kreistag und als Fraltionsvorsitzender dem Naumburger Gemeinderat angehört, den FDP-Landtagsabgeordneten Veit Wolpert begrüßen. "Es wird keine regelmäßigen Sprechstunden geben, sondern die Bürger der Region haben jederzeit die Möglichkeit, sich an das Büro zu wenden. Dort wird dann der Kontakt nach Magdeburg vermittelt", so Droese zu unserer Zeitung. Wolpert kündigte an, gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Guido Kosmehl das Büro zu nutzen, um mit den Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen. "Je nach Anliegen und Bedarf werden die Landtagsabgeordneten dann auch hier in Naumburg vor Ort sein", so Droese weiter.
Quelle : Naumburger Tageblatt
Bertling neuer Fraktionschef
Konstituierende Sitzung der FDP - Kreistagsfraktion
Der Freyburger Bürgermeister Martin Bertling ist in der konstituierenden Sitzung der FDP-Fraktion des Kreistags des künftigen Großkreises Burgenland einstimmig zum Vorsitzenden gewählt worden. Bertling gehörte bereits dem bisherigen Kreistag des Burgenlandkreises an. Als Stellvertreter fungiert Dr. Norbert Volk aus Weißenfels. Während der Sitzung legten die liberalen Kreisräte zudem die Schwerpunkte ihrer künftigen kommunalpolitischen Arbeit in der Region fest. "Die konstruktive Sitzung hat gezeigt, dass wir für den neuen Kreistag sehr gut aufgestellt sind", sagte FDP - Kreisvorsitzender Uwe Droese nach dem Treffen. Im neuen Kreistag sind die Liberalen mit fünf Abgeordneten vertreten. Insgesamt gehören dem neuen Kreistag 60 Kreisräte an. Die konstituierende Sitzung des Kreistages wird unmittelbar nach der Kreisfusion stattfinden.
Liberale Grüße aus Freiburg im Breisgau
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bertling,
der FDP - Kreisverband Freiburg sowie die FDP Stadträte Herta König und Patrick Evers gratulieren Ihnen und der FDP ganz herzlich zu den hervorragenden Ergebnissen bei den Kreistagswahlen. Ein solches Ergebnis ist ganz sicher auf überzeugende und kontinuierliche Arbeit vort Ort zurückzuführen und zeigt, dass sachbezogene Argumentation von den Bürgern gewünscht und geschätzt wird.
Die FDP Freiburg freut sich über Ihren großartigen Erfolg und wünscht Ihnen auch weiterhin Überzeugungskraft und Anerkennung.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. FDP - Geschäftsführung
Erfolg bei den Kreistagswahlen
Die FDP im Burgenland hat die Kreistagswahl erfolgreich beendet. Mit knapp 9% werden wir auch im zukünftigen Kreistag mit 5 Mitgliedern eine schlagkräftige Fraktion bilden. Allen Kandidaten zur Kreistagswahl, allen Helfern und Unterstützern danken wir ganz herzlich.
Weil die Wahlbeteiligung so erschreckend niedrig war, bedanken wir uns besonders bei all unseren Wählerinnen und Wählern, die ihr demokratisches Recht zur Wahl wahrgenommen haben und somit mithelfen, die Politik vor Ort zu gestalten.
Wir freuen uns auch, dass der bisherige und neue Landrat Harri Reiche, der von uns im Wahlkampf unterstützt wurde, bereits im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit erreicht hat. Ebenso freuen wir uns, dass Bernward Küper ebenfalls im ersten Wahlgang zum neuen Naumburger Oberbürgermeister gewählt wurde.
Wir werden auch weiterhin konstruktiv für die Zukunft des neuen Burgenlandes arbeiten.
Uwe Droese
Kreisvorsitzender
Burgenland FDP mit Doppelerfolg
Landesvorstandswahlen für die Liberalen im Burgenland erfolgreich
Beim Landesparteitag der FDP am 13. und 14. April in Spergau konnten die Liberalen im Burgenland einen doppelten Erfolg verbuchen. "Unser Kandidat Norbert Volk wurde erneut als stellvertretender Landesvorsitzender bestätigt", teilte der Kreisvorsitzende Uwe Droese mit. Besonders bemerkenswert ist, dass er die Stichwahl gegen seinen Herausforderer aus Magdeburg mit über 70% für sich entscheiden konnte. "Ich freue mich auch, dass der für uns zuständige Landtagsabgeordnete Veit Wolpert ebenfalls zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden ist", so Droese weiter. Dies zeigt das wir im Landesverband gut aufgestellt sind. Dies wollen wir zukünftig weiter nutzen.
Rede des Kreisvorsitzenden Uwe Droese im Kreistag am 26.02.2007
Was wir in den letzten Tagen in der Presse und in der öffentlichen Diskussion hinsichtlich einer geplanten Verlegung des Polizeireviers von Naumburg nach Weißenfels verfolgen konnten, ist nicht nur ein bloßer Verwaltungsakt mit den Versuchen von SPD Landespolitikern den Verwaltungsstandort und Kreissitz Naumburg zu schwächen; nicht etwa die Hegemonie Naumburgs im Burgenland ist gefährdet, sondern die Harmonie im Süden insgesamt. Auch die Diskussion um das Finanzamt Zeitz und um das ALF Weißenfels zielt in diese Richtung.
Naumburg ist Verwaltungsstandort und Beamtenstadt mit langer Tradition. Weißenfels ist Wirtschafts- und Gewerbestandort – auch aufgrund einer entsprechenden Politik seit der Wende.
Was wir jetzt erleben ist der Versuch der Politik der kleinen Schritte in Richtung der 5 Großkreise, die sich manche auf Landesebene wünschen. Was wir alle nicht erleben wollen, ist ein Rückzug von sämtlichen Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen in kleinen Schritten. Dann gibt es zukünftig kein Land Sachsen – Anhalt mehr, sondern nur noch 2 oder 3 große Städte und wir können dann bestenfalls noch denjenigen wählen, der das Licht ausmacht.
Weißenfels kann sich auch nicht unbedingt freuen, wenn das Polizeirevier tatsächlich dorthin verlegt wird, denn es ist dann nur ein Zwischenschritt bis zur Verlegung nach Merseburg oder Halle. Sprechen wir dann von einer Kreisstadt Halle oder soll man besser sagen: Bezirk Halle.
Meine Damen und Herren, auf kommunaler Ebene engagieren sich Vertreter vieler Parteien und Organisationen. Ich habe mich gefreut, dass der SPD Fraktionsvorsitzende von Naumburg, Andreas Sander, sich vehement gegen die Standortschwächung wehrt. Ich habe mich auch gefragt, warum eine andere SPD Kandidatin, die sich für ein hohes Amt der Stadt bewirbt, bisher hinsichtlich des Behördenrückzugs wenig tut.
Wir diskutieren nun die Verlegung des Polizeireviers, die Schließung des Arbeitsgerichts, die spätere Schließung der Generalstaatsanwaltschaft. Noch hat, nach Aussage des Justizministeriums, die JVA und das Oberlandesgericht Bestandsschutz. Mir stellt sich die Frage, ob dies auch gilt, wenn wir immer mehr andere öffentliche Behörden und Einrichtungen verlieren.
Ich wehre mich gegen eine solche Sozialdemokratisierung, sie hat auch wenig mit der SPD zu tun und, sie ist weder sozial, weil sie nicht im Sinne der Gesellschaft - der Menschen im Burgenland ist, noch demokratisch, weil es kein Mehrheitswille ist. Und genau das ist das pikante an der Situation:
Eisleben und Weißenfels haben beide den Verlust des Kreissitzes zu beklagen. Beide sollen nun das Polizeirevier erhalten. Weißenfels steht unmittelbar im Zusammenhang mit dem ehemaligen Landrat und jetzigen Staatssekretär Erben. Eisleben steht im unmittelbaren Zusammenhang mit Finanzminister Bullerjahn. Ich kann da nicht an Zufall glauben. Das ist egozentrische Strippenzieherei.
Meine Damen und Herren, mit der Kreisgebietsreform sollten größere und schlagkräftigere Einheiten geschaffen werden und die einzelnen Standorte sollten gestärkt werden. Naumburg ist Verwaltungsstandort, Weißenfels aufgrund seiner Lage und geographischen Lage ein idealer Gewerbestandort. Die Naumburger und dieser Kreistag stehen zu dieser Standortaussage und stehen zu Weißenfels und wir können auch erwarten, dass die Weißenfelser zum Verwaltungsstandort Naumburg stehen. Darum bitte ich sie als Kreistagsabgeordnete und sie Herr Reiche als Landrat genau dieses Bekenntnis nicht nur von Ministerpräsidenten sondern auch von Weißenfels zu verlangen. Nutzen sie hierzu bitte auch den 01. März als nächster Termin der Lenkungsgruppe. Wir haben uns auf entsprechende Ausgleichsmaßnahmen für den Verlust des Kreissitzes Weißenfels geeinigt. Eine Grundbedingung für dieses Paket war allerdings der Kreissitz Naumburg und die Stärkung dieses Verwaltungsstandortes. Es wäre schlecht, Gründe zu finden, dieses Paket noch mal aufzuschnüren.
Wir sind zukünftig ein großer Kreis mit einer Einwohneranzahl, die sich durchaus mit der Großstadt Halle messen lassen kann. Lassen sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die 3 Städte Zeitz, Naumburg und Weißenfels an einem Strang ziehen und es nicht einzelnen Personen gelingt, neuen Streit zu säen, bevor die Vereinigung der beiden Landkreise überhaupt begonnen hat.
Kreisverband gebildet
Die Liberalen haben in Freyburg die Fusion der beiden Kresiverbände Weißenfels und Burgenlandkreis vollzogen. Nach der Auflösung der bisherigen Verbände hat ein Parteitag den Kreisverband Burgenland der FDP gegründet. Die von der Satzungskommission der bisherigen Kreisverbände erarbeitete Fassung sei mit wenigen Änderungen beschlossen worden, hieß es im Anschluss. Spannend wurde es dann bei der Wahl des neuen Vorsitzenden.
Beide bisherigen Vorsitzenden, Dr. Norbert Volk aus Weißenfels und der Naumburger Uwe Droese aus dem Burgenlandkreis, bewarben sich um das Amt. Droese setzte sich am Ende durch und betonte in seiner Austrittsrede nochmals das enorme Gewicht, das die nunmehr vereinten Liberalen im Süden des Landes für Sachsen - Anhalt haben. Als Stellvertreter wurden jeweils ohne Gegenkandidaten Jörg Riemer aus Weißenfels und Jens Elle aus Zeitz gewählt. Mit großer Mehrheit sprach sich der Gründungsparteitag zudem für Helga Graneis aus Laucha als Schatzmeisterin aus.
Als Beisitzer fungieren zukünftig Kerstin Beckmann (Possenhain), Eberhard Scheuer (Weißenfels), Matthias Wahl ( Teuchern), Dr. Norbert Volk (Storkau), Adolf Ernst (Bad Bibra), Helmut Sommer (Osterfeld) und Gunter Böhme (Wetterzeube).
Droese sagte im Anschluss, der neue Vorstand der FDP Burgenland sei gut und ausgewogen besetzt. Man werde nun den Kommunalwahlkampf bestreiten.
Das Wunschergebnis formulierte der neue Kreisvorsitzende auch schon. Die FDP wolle mit einer starken Fraktion in den Kreistag einziehen. "Unser letztes Wahlergebnis von knapp zehn Prozent im Burgenlandkreis ist die Zielgröße", sagte Droese. Zum Thema Landratswahl gibt es bei den Liberalen keine neuen Aspekte. Wie Droese bestätigte, wird die FDP den parteilosen Amtsinhaber im Burgenlandkreis, Harri Reiche, unterstützen. Mit der Landesvorsitzenden Cornelia Pieper und Landesgeschäftsführer Andreas Schnurpel hatten die Liberlaen in Freyburg hochrangige Gäste aus ihren Reihen dabei.
Droese im Amt bestätigt
Jürgen Salffner demnächst Mitglied der Fraktion im Gemeinderat
An der letzten Fraktionssitzung der FDP im Gemeinderat der Stadt Naumburg nahm auch bereits der zukünftige Stadtrat Jürgen Salffner teil. Er rückt für den im letzten Jahr ausgeschiedenen Stadtrat Dr. Köster nach. Uwe Droese wurde als Fraktiosvorsitzender ebenso im Amt bestätigt, wie Thomas Burkhardt als sein Stellvertreter.
In der Sitzung wurden ebenfalls die Eckpunkte des Haushaltes besprochen. Droese: "Ein Ziel ist sicherlich die Grundsteuer A+B wieder auf den Stand von 2004 zu drücken. Aufgrund der erheblichen Zuweisungskürzungen des Landes wird es schwierig, aber wir wollen gemeinsam mit Verwaltung und den anderen Fraktionen eine Lösung finden." Besonders begrüßten die Liberalen die aktuelle Entscheidung zur Parkregelung im Bürgergartenviertel. Droese: "Bereits zu Anfang der Diskussion haben wir darauf hingewiesen, dass die Parkplatznot nicht groß ist. Vereinzelte Beschwerden konnten nicht als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden. Es ist auch ein Verdienst engagierter Bürger, dass der Schilderwald nun verschwunden ist."
FDP Landtagsbüro in Naumburg
Wolpert und Kosmehl betreuen den Süden
Die Landtagsabgeordneten der FDP Fraktion von Sachsen - Anhalt, Veit Wolpert und Guido Kosmehl sind zukünftig für die südlichen Wahlkreise zuständig. Dies beschloss die Landtagsfraktion der FDP auf ihrer letzten Sitzung.
Guido Kosmehl, Sprecher für Innenpolitik, Bundes- und Europaangelegenheiten der Landtagsfraktion ist vorallem für die Wähler des jetzigen Kreises Weißenfels zuständig.
Veit Wolpert, Sprecher für Kommunales, Recht und Verfassung, Landesentwicklung und Verkehr wird in erster Linie die Wähler des jetzigen Burgenlandkreises betreuen.
Durch die Eröffnung eines neuen Abgeordnetenbüros in Naumburg wird sich die Präsenz der FDP im zukünftigen Kreisgebiet weiter verstärken.
Wir brauchen keinen Parteisoldaten
FDP Ortsverband bereitet sich auf die Kommunalwahlen vor
Der Ortsverband der FDP hat sich am letzten Dienstag zu seinem regelmäßigen Treffen intensiv mit den nächsten Kommunalwahlen beschäftigt. Der Kreisvorsitzende Uwe Droese gab einen Überblick über den Stand zu Fusion der beiden Kreise. Er informierte auch über die mögliche Anzahl der Wahlbezirke. Von den Liberalen wird eine Abteilung in 7 Wahlbezirke unterstützt. "Auch wenn uns eine Dreierlösung lieber wäre, so ist dies der beste Kompromiss", sagte Droese. Der Kreis Weißenfels strebt an, bis zu 12 Wahlbezirke einzurichten.
Auch die mögliche Neuwahl eines Oberbürgermeisters für Naumburg war Gesprächsthema. Thomas Burkhardt, stellvertretender Vorsitzender des Gemeinderates: "Wir brauchen zukünftig einen OB, der konstruktiv mit dem Gemeinderat zusammenarbeitet." Einig waren sich die Liberalen, dass parteipolitische Vorlieben zurückstehen sollen. Uwe Droese als Vorsitzender der FDP Fraktion im Gemeinderat:"Ob der zukünftige OB "rot", "schwarz" oder "gelb" ist, spielt eine untergeordnete Rolle. Wir brauchen eine Person an der Spitze der Stadt, die die Probleme erkennt und gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung versucht Lösungen zu finden. Eine enge Verbundenheit zur Stadt und Verwaltungserfahrungen kommen idealerweise hinzu, sind aber nicht zwingend."
Wir suchen ein Stadtoberhaupt für Naumburg, keinen Funktionär mit Parteibuch, so Droese abschließend.
FDP unterstützt Harry Reiche
Liberale Kreistagsfraktionen treffen sich erneut auf der Schönburg
In der gemeinsamen Sitzung der Kreistagsfraktion der FDP des Burgenlandkreises und des Kreises Weißenfels stand mit der Wahl des zukünftigen Landrates des neuen gemeinsamen Kreises am 22. April 2007 ein wichtiges Thema auf der Tagesordnung.
Harry Reiche, der jetzige Landrat des Burgenlandkreises stellte sich den Fragen der Liberalen. Er erläuterte den Stand der Fusionsverhandlungen und die Eckpunkte der verwaltungstechnischen Zusammenarbeit. Im Anschluss an die Aussprache werteten die Mitglieder der Fraktionen und der Vorstände das gespräch aus.
Abschließend erklärte Norbert Volk, Kreisvorsitzender der FDP in Weißenfels: "Harry Reiche ist aus unserer Sicht derjenige, der fachlich und menschlich in der Lage ist, die beiden südlichen Kreise zusammen zu führen. Er genießt auch in Weißenfels hohes Ansehen. Er hat unsere volle Unterstützung."
Uwe Droese, Kreisvorsitzender der FDP Burgenlandkreis: "In den letzten Jahren konnten wir feststellen, dass die Zusammenarbeit mit Landrat Harry Reiche sehr konstruktiv war. Oft haben wir Ziele gemeinsam erfolgreich verfolgt. Gerade in der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Haushaltskonsolidierung brauchen wir einen Landrat der auch parteiübergeifend kompromissbereit arbeitet." Beide FDP Kreisverbände werden sich dafür einsetzen, dass die Zusammenarbeit mit Reiche als zukünftigen Landrat des neuen Kreises fortgesetzt werden kann, so Droese und Volk übereinstimmend.
Droese bleibt an der Spitze der Kreis - FDP
Neuer Vorstand der Kreis-FDP
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